Grauenhaft, brutal, pervers.
Es gibt viele Worte, die den Ort beschreiben, an dem ich mich befand.
Zuerst hatte ich Probleme, den Raum überhaupt zu finden. Denn die ursprüngliche Caféteria wurde für den Klavierunterricht genutzt. Nachdem ich einmal einer falschen Information zum Opfer fiel, fand ich den Raum letztendlich.
Halbverzehrte Kuchen, benutze Gläser, eine dreckige Kaffeemaschine, so fand ich den Raum vor. Dazwischen zwei Kollegen, die auf mich warteten, und ein paar Prüflinge, die ihren Auftritt entweder schon hinter sich hatten oder in den nächsten Minuten aufgerufen wurden.
Im Großen und Ganzen war es tierisch langweilig. Man saß da, jeder bediente sich selbst und ab und zu kam die Frage: „Ist das ein sauberes Glas?“.
Nachdem ich meine Stunde abgesessen hatte, zwang mich meine Mutter zum Frisör. Wenigstens musste ich diesmal keine zwei Stunden dort warten, sondern kam direkt dran.
Jetzt hab’ ich’s hinter mir, angeschlagen, aber lebendig.